Die dritte Herrenmannschaft hat sich am vergangenen Wochenende die Tabellenführung zurückerobert. Gegen die beiden Tabellenschlusslichter SG Stromberg und SG TSV Talheim/TGV Abstatt reichten dem Team von Ralph Schanz zwei durchschnittliche Leistungen. Mit zwei ungefährdeten 3:0-Erfolgen in heimischer Halle schob sich das Team wieder auf Platz 1 der Bezirksliga.

Mit einigen gesundheitlich angeschlagenen Spielern gingen die Gastgeber in die Partie gegen die Tabellenletzten aus Stromberg. Die zahlenmäßig deutlich dezimierten Gäste zeigten zumindest in den ersten beiden Sätzen, dass sie das Spiel nicht kampflos abgeben wollten. Trotz der Gegenwehr entwickelte sich eine zähe, wenig ansehnliche und von Fehlern gespickte Partie. Ludwigsburg ließ zwar die Souveränität eines Aufstiegsaspiranten deutlich vermissen, siegte am Ende jedoch klar in drei Sätzen (25:20, 25:19, 25:16).

Vor Spiel zwei machte Trainer Schanz eine klare Ansage und forderte sein Team auf, mehr zu investieren. Der angeschlagene Zuspieler Pascal Hübner machte Platz für Routinier Anselm Berg. Tobias Becker ersetzte Benni Ritschel, Kapitän Torsten Kracke kam für Dennis Braunwarth und auch die beiden Liberos Simon Reisen und Benjamin Steinfurth tauschten nach den ersten gespielten Punkten die Plätze. In der Mitte durften wieder Stefan Görner und Tino Rembold aufs Feld, Sebastian Knapp sorgte weiterhin für Druck über Außen.

Die ersten Minuten gehörten den Gästen aus Talheim/Abstatt. Doch die Barockstädter kamen immer besser ins Spiel und zeigten in der Folge eine deutlich bessere Leistung als in Spiel 1. Nach rund 60 Minuten reiner Spielzeit stand Ludwigsburg mit 3:0 (25:15, 25:11, 25:17) als Sieger fest.

Dank der beiden Erfolge grüßt Ludwigsburg mit 30 Punkten und 35:14 Sätzen wieder von der Tabellenspitze, jedoch dicht gefolgt von Kleiningersheim (27 Punkte, 31:13 Sätze) und Waldenburg (25 Punkte, 29:16 Sätze). Letztere haben noch ein Spiel weniger auf dem Konto.

Weiter geht es für die Herren 3 am 1. März mit einem weiteren Heimspieltag gegen den TV Cannstatt und die SV Salamander Kornwestheim. Hier ist Vorsicht geboten: In beiden Hinspielen tat sich der MTV schwer.

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