Für unsere Damen 2 war vergangenen Sonntag gegen die verdienten Tabellenführerinnen der TSF Ditzingen leider nichts zu holen (1:3). Trotzdem lassen unsere Oberligistinnen die Köpfe nicht hängen.

Bereits im ersten Satz zeichnete sich ein bekanntes Muster aus der vergangenen Saison ab: Der klassische Fehlstart. Die überragende Block-Feld-Abwehr der Ditzinger Volleyballerinnen überraschte die Ludwigsburgerinnen und machte ihnen von Beginn an zu schaffen. Die TSF ließen dabei kaum einen Ball unberührt zu Boden fallen, was unsere Damen 2 sichtlich verunsicherte. Direkt gepunktet wurde dabei kaum, sodass der erste Satz zügig mit 14:25 zu Gunsten der Ditzingerinnen sein Ende fand.

Im zweiten Satz begegneten sich die Mannschaften immer wieder auf Augenhöhe und erwiderten erfolgreich die gegnerischen Angriffe. Jedoch arbeitete der MTV in der eigenen Feldabwehr nicht diszipliniert genug. Stellungsfehler und zunehmende Unsicherheit beim Abschluss hemmten die Barockstädterinnen weiterhin und verursachten auch den zweiten Satzverlust (19:25).

Im dritten Satz nahm das Ludwigsburger Team nochmal all seine Kräfte zusammen und präsentierte sich nun deutlich besser in Annahme- und Abwehrsituationen. Trotzdem fuhr die Mannschaft vor allem aus dem Hinterfeld weiterhin die Sicherheitsstrategie und agierte zu harmlos. Vielleicht war es die Drucksituation, die beim Gleichstand von 22:22 dann den Teamgeist aufzublitzen ließ. Die in den vergangenen Spielen bewiesene Nervenstärke verhalf unseren Damen 2 zum Satzgewinn (25:22).

Im vierten und damit letzten Satz des Matches konnte der MTV leider nicht mehr an diese Leistung anknüpfen. Trainer Markus Stern kristallisierte als Grund vor allem die fehlende Wachheit bei taktischen Blockversuchen heraus. Dabei wurden häufig die flinken Variationen der gegnerischen Angreiferinnen aus den Augen verloren. Die oberligaerfahrenen Ditzingerinnen wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und blieben durchgehend mutig und auf Zack. Mit 17:25 unterliegen die Gäste letztlich den Turn- und Sportfreunden aus Ditzingen.

Besonderes Highligt bei dieser Begegnung waren wohl die treuen Ditzinger Fans, die das Spielgeschehen coronabedingt bei mittelkalten Temperaturen von außerhalb der Halle beobachteten. Die präventiven Quarantäne-Maßnahmen verbauten in diesem Zusammenhang leider auch zwei Spielerinnen aus unseren Reihen die Teilnahme an diesem Spiel. Wir bedanken uns daher ganz besonders bei Lisa Heger (Damen 1), die uns dahingehend tatkräftig unterstützt hat! Trotz der ersten Saison-Niederlage werten die Mädels das Spiel nicht als Rückschlag. Denn: Ein Satz gegen die amtierenden Tabellenführerinnen ist auf jeden Fall besser als kein Satz.

Wir nutzen die kommenden spielfreien Tage, um uns auf das nächstes Treffen gegen den VC Baustetten vorzubereiten. Dieses findet (hoffentlich), wie könnte es anders sein, am Halloween-Wochenende in unserer Alleenhölle statt. Einer Gruselpartie – alla Nervenkrimi 1 und 2 – zittern wir dabei jedoch nicht entgegen!

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