21.01.2019, Sasa Stanimirovic

Mit Höhen und Tiefen – 3:2 Sieg in Freiburg


Ein hartes Stück Arbeit hatten die MTV-Volleyballerinnen beim Gastspiel beim USC Freiburg zu verrichten. Nach über zwei Stunden Spielzeit und umkämpften Ballwechseln setzten sich die Barockstädterinnen, die in der über Nacht erkrankten Spielführerin Susanne Knapp kurzfristig auf eine ihrer Konstanten verzichten mussten, dann aber doch gegen das sieglose Schlusslicht der Regionalliga durch.

„Wir waren noch nicht so richtig im Spieltagsmodus“, befand Trainer Sasa Stanimirovic nach dem Spiel. Tatsächlich war im ersten Punktspiel des Jahres vieles noch Stückwerk – guten Kombinationen und Angriffen folgten unglückliche Abwehraktionen und schlampig zu Ende gespielte Spielzüge. „Für das erste Spiel nach der Pause waren die ersten beiden Sätze in Ordnung, unser Aufschlagdruck war hoch, wir haben auch gute Einzelaktionen in allen Elementen gezeigt, insgesamt hat aber doch der Rhythmus gefehlt“, so Stanimirovic weiter. Mit 25:19 und 25:16 sicherten sich die MTV-Volleyballerinnen so die ersten beiden Durchgänge gegen beherzt kämpfende Breisgauerinnen.

In den Folgesätzen schlichen sich dann aber vermehrt Ungenauigkeiten ins Ludwigsburger Spiel – ein Schritt zu wenig in der Annahme, einen Tick zu früh im Block und den ein oder anderen Aufschlagfehler zu viel. Dazu ein Gegner, der alles in die Waagschale warf, um endlich den ersten Satz, den ersten Punkt der Saison zu holen. Und so verdiente sich der USC die beiden Folgesätze – 22:25 und 21:25.

Der Tie-Break musste entscheiden und der MTV startete denkbar schlecht mit 0:3 in diesen, ehe Sophia Krumme die Mannschaft mit drei starken Aufschlägen aufweckte und die Wende einläutete. Vor allem die zu Satzbeginn eingewechselte Vanessa Gruhn sollte sich nach einer starken Aufschlagserie von Cornelia Flechtner als weiterer Stabilitätsfaktor in Annahme und Angriff erweisen, sodass dieser Durchgang mit 15:5 deutlich an den MTV ging.

Nach dem siebten Saisonsieg empfangen die Barockstädterinnen nun am kommenden Samstag (16:00 Uhr, Innenstadtsporthalle) mit der DJK Schwäbisch Gmünd einen selbstbewussten Gegner, der mit dem Sieg gegen den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer aus Offenburg im Gepäck nach Ludwigsburg kommen wird.


 
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